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BloomStar Ratgeber: alle LED Grow Lampen von Habibi bis Wingcommander 900 im Vergleich, passende Growbox, Lüftung & Einstellungen ✓ Günstig bei Ibex Grow.
BloomStar steht für LED-Growlampen und Klimatechnik, die laut Hersteller in Deutschland gefertigt werden. Von der kompakten FLUXshield Habibi mit 50 Watt für kleine Zelte bis zum Wingcommander 900 für Flächen bis 150 x 80 cm deckt BloomStar alle typischen Home-Grow-Größen ab. Dazu kommen Lüfter, Aktivkohlefilter und Thermostate. In diesem BloomStar Ratgeber stellen wir dir alle Modelle aus unserem Sortiment vor, erklären die Unterschiede und zeigen dir, welche BloomStar Lampe in welche Growbox passt.
Inhalt:
BloomStar ist eine Marke für Grow-Beleuchtung und Klimatechnik, die sich vor allem an Home-Grower richtet. Die LED-Leuchten tragen den Hinweis „Made in DE“ und sind durchgehend stufenlos dimmbar. Statt auf einzelne Monster-Lampen setzt BloomStar auf eine durchdachte Modellreihe, in der für jede gängige Zeltgröße die passende Leuchte zu finden ist. Die Angaben zur Lichtleistung macht BloomStar in µmol/s (Photonenfluss, PPF) – also genau in der Einheit, die für Pflanzen wirklich zählt.
Alle Produkte findest du bei uns in den Kategorien Growlampen und Lüftung.
| Modell | Leistung | Photonenfluss | Empfohlene Fläche | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| FLUXshield Habibi 150 | 50 W | 150 µmol/s | bis 60 x 60 cm | Einstieg, Anzucht, Mutterpflanzen |
| FLUXshield 300 | 100 W | 300 µmol/s | 60 x 60 cm | quadratisch |
| FLUXshield 300L | 100 W | 300 µmol/s | 90 x 45 cm | längliche Bauform |
| FluxShield Babo 450E | 150 W | 450 µmol/s | 60 x 60 cm | kräftig für kleine Zelte |
| FluxShield Babo 450C | 160 W | 450 µmol/s | 60 x 60 cm | Spektrum umschaltbar Wuchs/Blüte |
| Wingman 660L | – | 660 µmol/s | 80 x 80 cm | Mittelklasse |
| Wingcommander 900 | – | 900 µmol/s | bis 150 x 80 cm | große Fläche |
| Pro 720 3.0 DUAL-Spec | – | – | Profi-Einsatz | zwei Lichtspektren |
Alle Angaben laut Hersteller beziehungsweise Produktbeschreibung. Wo keine Wattzahl angegeben ist, findest du die Details auf der jeweiligen Produktseite.
Die Habibi ist mit 50 Watt und 150 µmol/s das kleinste Modell. Sie eignet sich für die Anzucht, für Stecklinge, Mutterpflanzen oder einen kleinen Grow mit einer Pflanze in einer 40er- bis 60er-Box. Für eine kräftige Blüte auf 60 x 60 cm ist sie eher knapp bemessen – hier spielt sie ihre Stärken als Wachstums- und Anzuchtlampe aus.
Beide Modelle liefern mit 100 Watt rund 300 µmol/s. Die quadratische FLUXshield 300 ist für 60 x 60 cm gedacht, die längliche 300L für schmale Flächen von 90 x 45 cm – etwa für Schrank-Grows oder schmale Zelte.
Die Babo-Modelle sind die kraftvollen Lampen für 60er-Zelte. Mit 450 µmol/s auf 0,36 m² erreichst du eine sehr hohe Lichtintensität, die du für die Blüte voll ausnutzen und im Wachstum herunterdimmen kannst. Die 450C bietet zusätzlich ein umschaltbares Spektrum für Wuchs und Blüte. Mehr zur passenden Box im Ratgeber Growbox 60×60.
Mit 660 µmol/s ist der Wingman 660L die passende Lampe für die beliebte 80×80-Box. Auf 0,64 m² ergibt das eine durchschnittliche Intensität, die für eine kräftige Blüte ausreicht – stufenlos dimmbar für Sämlinge und Wachstum. Alle Infos zur passenden Box findest du im Ratgeber Growbox 80×80. Wer die Leuchte weiter weg vom Treiber montieren will, nutzt das Verlängerungskabel für Wingman und Wingcommander.
Der Wingcommander 900 liefert 900 µmol/s und ist für Flächen bis 150 x 80 cm ausgelegt. Damit eignet er sich für längliche Zelte, 100×100-Boxen oder als eine von zwei Lampen in einer 120×120- bis 150×150-Box.
Die Pro 720 ist laut Hersteller eine Armatur für den professionellen Einsatz, etwa in Anbauvereinigungen, und bietet zwei Lichtspektren. Für die Verkabelung gibt es ein passendes 5-m-Verlängerungskabel.
Viele Hersteller werben mit Watt – doch Watt beschreiben nur, wie viel Strom eine Lampe verbraucht, nicht wie viel Licht sie für die Pflanze erzeugt. Entscheidend ist der Photonenfluss (PPF) in µmol/s: Er gibt an, wie viele Lichtteilchen im für die Photosynthese nutzbaren Bereich pro Sekunde abgegeben werden. Teilst du den PPF durch die Wattzahl, erhältst du die Effizienz in µmol/J. Bei der FLUXshield 300 sind das zum Beispiel 300 µmol/s geteilt durch 100 W, also rund 3 µmol/J – ein Wert, den man von modernen, effizienten LEDs erwartet.
Noch wichtiger ist, wie viel Licht pro Quadratmeter ankommt. Als grobe Rechnung teilst du den PPF durch die Fläche und ziehst einen Teil für Verluste an den Wänden ab. Eine Babo 450E auf 0,36 m² ergibt so eine sehr hohe Intensität, die du in der Blüte voll ausnutzen und im Wachstum herunterdimmen kannst. Ein Wingman 660L auf 0,64 m² landet in einem Bereich, der für eine kräftige Blüte ohne zusätzliches CO₂ gut passt.
| Growbox | BloomStar-Empfehlung |
|---|---|
| 40×40 bis 60×60 (Anzucht) | FLUXshield Habibi 150 |
| 60×60 | FluxShield Babo 450E oder 450C, alternativ FLUXshield 300 |
| 90×45 / Schrank | FLUXshield 300L |
| 80×80 | Wingman 660L |
| 100×100 und 150×80 | Wingcommander 900 |
| 120×120 | Wingcommander 900 + Wingman 660L oder zwei Wingman |
| 150×150 | zwei Wingcommander 900 |
Die Logik hinter diesen Empfehlungen erklären wir im Grow Ratgeber im Abschnitt „Wie viel Watt brauche ich?“.
Wie viel Luftleistung du brauchst, berechnest du mit unserem Ratgeber Abluft berechnen.
BloomStar spielt preislich unterhalb von Premium-Marken wie SANlight und bietet dennoch dimmbare Leuchten mit klaren PPF-Angaben. AC Infinity punktet mit Smart-Home-Steuerung über Controller und App (AC Infinity Ratgeber). Für Einsteiger mit kleinem Zelt und begrenztem Budget ist BloomStar damit eine interessante Option, wer maximale Effizienz und lange Garantie will, schaut sich zusätzlich SANlight an.
Der PPF-Wert sagt dir, wie viel Licht eine Lampe insgesamt abgibt. Für die Pflanze ist aber entscheidend, wie viel davon tatsächlich auf den Blättern ankommt und wie lange. Genau dafür gibt es den DLI, die tägliche Lichtsumme, und mit ihm kannst du deine BloomStar deutlich gezielter einsetzen.
PPFD beschreibt die Lichtmenge, die pro Sekunde auf einer bestimmten Fläche ankommt. Gemeint ist dabei nur das Licht im Bereich der photosynthetisch aktiven Strahlung, das Pflanzen wirklich nutzen können. Multiplizierst du diesen Wert mit der Beleuchtungsdauer, erhältst du den DLI.
Formel: PPFD × Beleuchtungsstunden × 3.600 ÷ 1.000.000 = DLI in mol pro Quadratmeter und Tag. Die 3.600 stehen für die Sekunden pro Stunde, die Division rechnet von Mikromol in Mol um.
In der Wachstumsphase läuft das Licht meist länger als in der Blüte. Eine etwas geringere Intensität über mehr Stunden kann daher eine ähnliche Tageslichtsumme liefern wie eine höhere Intensität über weniger Stunden. Du kannst deine BloomStar im Wachstum also oft etwas zurückhaltender dimmen und in der Blüte dann hochfahren.
Wichtig ist: Die Werte sind in der Mitte unter der Lampe meist höher als am Rand. Wenn du mit einer Messapp oder einem Lichtmessgerät arbeitest, miss an mehreren Punkten. So bekommst du ein realistisches Bild davon, wie gleichmäßig deine BloomStar die Fläche ausleuchtet.
Eine LED ist kein Gerät, das du einmal einstellst und dann vergisst. Junge Pflanzen brauchen deutlich weniger Licht als kräftige Pflanzen in der Blüte. Mit einem einfachen Dimmplan nutzt du deine BloomStar besser aus und vermeidest Lichtstress.
| Phase | Intensität als Grundidee | Woran du erkennst, dass es passt |
|---|---|---|
| Sämling | Niedrig, größerer Abstand | Kompakter Wuchs, kein starkes Strecken |
| Frühe Wachstumsphase | Langsam steigern | Kräftige, satt grüne Blätter |
| Späte Wachstumsphase | Mittlere bis höhere Stufe | Gleichmäßiges Blätterdach ohne Ausbleichen |
| Blüte | Höchste Stufe, die die Pflanzen gut vertragen | Obere Blätter bleiben gesund grün |
| Späte Blüte | Halten oder leicht reduzieren | Stabiles Klima, keine Stresssymptome |
Steigere die Intensität in kleinen Schritten über einige Tage und beobachte nach jeder Änderung die oberen Blätter. Zeigen sie keine Stresssymptome, kannst du weitergehen. Ändere dabei nie gleichzeitig Licht und Düngung, sonst weißt du hinterher nicht, was gewirkt hat.
In der Blüte braucht die Pflanze eine wirklich dunkle Nacht. Prüfe bei ausgeschalteter BloomStar, ob irgendwo Licht ins Zelt fällt, etwa durch Reißverschlüsse, Lüftungsöffnungen oder Kontrollleuchten von Geräten. Kleine Lichtlecks klingen harmlos, können die Blüte aber stören.
Plane deine Arbeiten im Zelt deshalb in die Lichtphase. Gießen, Kontrollieren und Trainieren erledigst du am besten, solange das Licht an ist, damit du die Nacht nicht unterbrechen musst. Eine Zeitschaltuhr oder die Zeitsteuerung deines Controllers sorgt dafür, dass der Rhythmus jeden Tag exakt gleich bleibt.
Halte den Lichtrhythmus auch bei Urlaub oder stressigen Wochen konsequent ein. Unregelmäßige Licht- und Dunkelzeiten bringen die Pflanzen aus dem Takt und können die Blüte verzögern.
Bevor die Lampe zum ersten Mal leuchtet, lohnt sich ein Blick auf die Montage. Eine sichere Aufhängung und saubere Kabelführung schützen dich und deine Pflanzen. Außerdem verändert eine LED das Klima im Zelt anders als ältere Leuchtmittel.
Gieße und sprühe so, dass kein Wasser auf Lampe oder Kabel gelangt. Wenn du Blätter besprühst, schalte die BloomStar vorher aus oder halte genug Abstand. Ein Fehlerstromschutzschalter im Stromkreis ist im Growraum grundsätzlich eine gute Absicherung.
LEDs strahlen weniger Wärme direkt auf die Pflanzen ab, deshalb ist die Blatttemperatur oft etwas niedriger als die Lufttemperatur. Viele Grower halten die Raumtemperatur unter LED daher etwas höher als früher. Deine Abluft musst du trotzdem passend auslegen, wie das geht, erklärt unser Ratgeber Abluft berechnen.
Die Lampe ist im Growzelt meist der größte Stromverbraucher. Statt mit pauschalen Zahlen zu arbeiten, kannst du die Kosten deiner BloomStar mit einer einfachen Formel selbst berechnen. So weißt du genau, womit du rechnen musst.
Formel: Tatsächliche Leistungsaufnahme in Watt × Beleuchtungsstunden pro Tag × Anzahl Tage ÷ 1.000 = Verbrauch in kWh. Diesen Wert multiplizierst du mit dem Arbeitspreis auf deiner Stromrechnung.
Wichtig ist die tatsächliche Leistungsaufnahme bei deiner Dimmstufe, nicht der Maximalwert. Wer die Lampe in der Wachstumsphase gedimmt laufen lässt, verbraucht dort spürbar weniger. Ein einfaches Strommessgerät zwischen Steckdose und Lampe zeigt dir die echte Leistung.
Rechne Lüfter, Umluft und weitere Geräte nach derselben Formel dazu. So bekommst du ein ehrliches Bild der Gesamtkosten deines Grows, statt nur auf die Lampe zu schauen.
Licht ist nur einer von mehreren Faktoren, die zusammenpassen müssen. Wenn du die Intensität erhöhst, steigen auch der Wasserbedarf, der Nährstoffbedarf und die Anforderungen an das Klima. Erst wenn alles zusammenspielt, holst du das Beste aus deiner BloomStar heraus.
Unter stärkerem Licht wachsen Pflanzen schneller und brauchen mehr Nährstoffe. Besonders Calcium und Magnesium werden unter intensivem LED-Licht häufiger zum Thema. Wenn Blätter Flecken oder Aufhellungen zeigen, hilft dir unser Ratgeber zum Nährstoffmangel bei Cannabis bei der Einordnung.
Weil LEDs weniger Wärme nach unten abstrahlen, trocknet die Erde oft langsamer ab als unter älteren Lampen. Gieß deshalb nicht nach festem Plan, sondern prüfe das Topfgewicht. Steigerst du später die Intensität, steigt auch der Wasserverbrauch wieder.
Ein kleiner Ventilator unter und über dem Blätterdach verteilt die Wärme gleichmäßig. So entstehen keine warmen Zonen direkt unter der BloomStar, und die Blätter bleiben in Bewegung. Das stärkt die Stängel und senkt gleichzeitig das Schimmelrisiko.
Ein flaches, gleichmäßiges Blätterdach nutzt das Licht deutlich besser als eine einzelne hohe Spitze. Mit sanften Trainingsmethoden wie dem Herunterbinden von Trieben verteilst du die Triebspitzen auf die gesamte Fläche. Dann bekommt jede Spitze ähnlich viel Licht, und deine BloomStar arbeitet über die ganze Fläche effizient.
Die beste Einstellung im Frühling ist nicht automatisch die beste im Hochsommer. Mit dem Dimmer deiner BloomStar kannst du auf Hitze und Kälte reagieren. Gleichzeitig hilft dir ein fester Blick auf typische Symptome, Probleme früh zu erkennen.
| Symptom | Mögliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Obere Blätter hellen auf | Lampe zu nah oder zu stark | Abstand erhöhen oder dimmen |
| Pflanzen strecken sich stark | Zu wenig Licht oder zu großer Abstand | Lampe tiefer hängen oder hochdimmen |
| Ränder wachsen schwächer als die Mitte | Lampe zu klein für die Fläche | Pflanzen umstellen oder Fläche verkleinern |
| Blätter rollen sich nach oben | Licht- oder Hitzestress | Temperatur prüfen, Intensität reduzieren |
| Lampe flackert | Lose Verbindung oder Treiberproblem | Strom trennen, Verbindungen prüfen, Händler kontaktieren |
Passende Lampen findest du in unserer Kategorie LED-Growlampen, die passende Box zum Beispiel bei der Growbox 80×80 oder der Growbox 120×120. Wenn sich Pflanzen trotz guter Beleuchtung seltsam verhalten, hilft dir unser Überblick zu Grow-Problemen und Lösungen.
Du bist unsicher, welche BloomStar zu deinem Zelt passt oder wie du sie am besten einstellst? Schreib uns per WhatsApp oder an service@ibexgrowshop.de. Wenn du aus der Gegend kommst, beraten wir dich auch gern persönlich bei unserer Growberatung in Bochum.
Die LEDs tragen den Hinweis „Made in DE“.
Ja, alle LED-Modelle aus unserem Sortiment sind stufenlos dimmbar.
Die FluxShield Babo 450E oder 450C mit 450 µmol/s.
Der Wingman 660L.
Ja, zum Beispiel den Horti Pro Fan EC600 mit 150 mm und den passenden Aktivkohlefilter.
Fragen zur Auswahl? Unsere Growberatung hilft dir weiter. Allgemeine Infos zur Lichtmessung in µmol findest du zum Beispiel auf Wikipedia: Photosynthetisch aktive Strahlung.
Für mittlere Zelte ist die Wingman 660L gedacht, für größere Flächen die Wingcommander 900 oder die Pro 720. Die Übersicht nach Zeltgröße steht oben.